Donnerstag, 9. August 2012

»Helong« sagen die Einheimischen

zu einem markanten kleinen »Beri« (Berg) in Grünau. Auf allen Landkarten wird der gleiche Berg als »Zuckerhut« bezeichnet. Gleich wie es ist: Der Weg hinauf schlängelt sich durch den Laubwald und steigt dann steil an zu einer erfreulichen Aussicht rundum. Am Grad gehts dann entlang zum Blick auf Grünau und über idyllische Almwiesen wieder herunter in den Ort. Und wie man sieht empfiehlt sich entspanntes Gehen und Schauen. Aber das gilt gewiss nicht nur hier. Nur hier ganz besonders. Auch wichtig: Eine Wanderkarte. Die gelben Hinweisschilder am Weg stiften bei Ortsunkundigen mehr Verwirrung als Orientierung. Idealer Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Edthof-Siedlung. Von dort über die Straße in den Wald und ausnahmsweise den gelden Schildern nach. Der Weg zum Gipfel ist allerdings nicht beschildert. Da hilft nur die Wanderkarte oder ein entsprechendes App am Handi.

Mittwoch, 8. August 2012

Von Katzen lässt sich viel lernen.

Vor allem Entspannung und Beharrlichkeit. Schnurrend auf der Fensterbank liegend. Die Schafe auf der Nachbarswiese grasen lassen und der Falkenmauer beim In-den-Himmel-ragen zuschauen. Wer möchte das nicht!? - Und genau diese Übung steht jetzt - vervollkommnet durch ein Glas Wein - für mich am Programm.

Der sprachliche Horizont weitet sich oft unverhofft!

Sogar hinter einem LKW. Man beachte: Der im Heck des Lastwagens angeführte »Austrian Quality Transport« bekommt ganz unten eine erstaunliche inhaltliche Tiefe durch die Anmerkung: »Achtung: Dieser Fahrer spricht O.Ö. Dialekt!« So gesehen bei der Ortsausfahrt von Grünau.

Montag, 6. August 2012

Zum vierten Mal

fand heuer im Osttiroler St. Jakob in Defereggen das Festival Naturgeschichten statt. Am Foto rechts der Initiator, der Bürgermeister von St. Jakob, Gerald Hauser, links der Deferegger Holzbildhauer Hans Planer. Er arbeitete aus einer Lärche die Plastik in der Mitte heraus: Von sagenumwobenen Schnabelmenschen erzählt eine Osttiroler Überlieferung. Diese Schnabelmenschen tauchen interessanterweise - meines Wissens - in keiner anderen alpenländischen Überlieferung auf. Beeindruckend war auch was Lilly Staudigl und Christa Schwertsik in ihrem Theaterworkshop zu Grimmschen Märchen mit Kindern aus Osttirol und von Urlaubsgästen in einer Woche zustande brachten. Das Publikum der Abschlussveranstaltung im übervollen Gemeindesaal von St. Jakob war begeistert.

Dienstag, 31. Juli 2012

Auf eine Märchenreise durch Italien

haben wir uns diesmal im ORF Landesstudio Oberösterreich gemacht. Damits technisch flutscht war Tonmeister Alois Hummer mit am Werk. Zu hören ist das alles in der sagen~haften Stunde am Samstag, dem 4. August, im ORF Radio Oberösterreich, am Donnerstag, dem 9. August, in Radio Salzburg. Mehr dazu unter www.maerchenerzaehler.at auf der ORF-Radio-Seite.

Montag, 30. Juli 2012

Wenn es gilt eine Maultrommel zu fertigen ...

... ist Josef Jofen ein Meister. Eine wie die Andere sind sie handgeschmiedete Einzelstücke - und so klingt‘s auch. Der Sohnemann wünschte sich eine. Der Wunsch wurde erfüllt. Und jetzt brummt‘s im Haus - nach Unter- und Obertönen.

Ein Märchen bei Sonnenaufgang ...

mit Blick auf den Großglockner: Das war schon im Vorjahr ein ganz besonderer Höhepunkt im Rahmen der »Naturgeschichten« in Osttirol. Auch heuer ist dazu wieder Gelegenheit. Um 4 Uhr früh gehts am 1. August in St. Jakob in Defereggen los - mit dem Shuttle hinauf auf die Alm und dann ein Spaziergang durch den Wald in den Sonnenaufgang. Franz Bernegger spielt dazu die Bockpfeife. Von mir gibts die stimmigen Geschichten. Ein Bergführer sorgt dafür, dass sich niemand verirrt. ;-{) Zum Abschluß lassen wir uns das Frühstück auf der Alm schmecken. Die Sonne ist dann - laut Wetterbericht - voll da und der Ausblick grandios.