Sonntag, 29. Juli 2012

Kathi machte beim Abstieg ordentlich Tempo.

Es war wirklich ein Vergnügen hinter der Frau im grünen Leiberl ins Tal zu rauschen. Susanne Prohaska schnaufte bei der Gelegenheit ihre Bronchien frei. Freilich: Für eine Pfiat-God-Pause beim Stefan auf der Brunnwies-Alm und für ein Foto-Shooting an der Almberg-Kante mit Blick auf den Grundlsee mußte schon Zeit sein. Am Almberg ist übrigens nicht nur der Ausblick grandios. Auch tief drinnen im Almberg tut sich eine faszinierende Welt auf. Aber weiter: Kurz den Kopf - nein, den Hut - zurechtgerückt. So wollte es der Fotograf, den wir gerade überholt hatten. Und weiter gings dem Umschwumm im Grundlsee entgegen. Die Wassertemperatur war übrigens perfekt. 21 Grad werden‘s wohl gewesen sein. Grad noch erfrischend!

Er ist nicht nur ein grandioser Musiker

und Animateur - nicht nur - was das Jodeln betrifft. Hermann Härtel wurde ob seiner Verdienste für die lebendige Vermittlung der Volksmusik auch als »Professor« geehrt. Heuer hat er zusammen mit Rudi Pietsch gar den Tobi-Reiser-Preis bekommen. Beim Losn5 war die Zusammenarbeit einmal mehr ein Vergnügen. Musikalisch wie menschlich ergab sich spielerisch ein anregendes Miteinander. Inge Härtel schuf dafür durch präzise organisatorische Arbeit im Hintergrund den stimmigen Rahmen. Das Foto zeigt Hermann beim dramatischen Abschluß: Der Preisverleihung für die expressionistischsten Darstellungen zum Thema »Frau mit Blutwurst an der Nase«.

Samstag, 28. Juli 2012

Und dann zeigte sich ...

das Tote Gebirge von seiner schönsten Seite. Der Weg durch Felsen, Latschen und Almen wurde zum sonnenbeschienenen Vergnügen. Wer Lust hat es nachzumachen: Wir sind vom Grundlsee aufgestiegen zum Appelhaus. Der Weg ist mit vier Stunden angeschrieben. Schweres Gepäck kann gegen geringes Entgelt mit der Materialseilbahn zur Hütte geschwebt werden. Für den Weg braucht‘s auf gute Kondition, festes Schuhwerk, eine volle Wasserflasche (1 Liter), Regenschutz und ein paar Happen zur Stärkung zwischendurch. Das Wetter sollte auf jeden Fall gut sein. Laubbäume gibts da oben keine mehr. Sturm und Niederschlägen ist man deshalb schutzlos ausgeliefert. Umso eindrucksvoller ist‘s bei Schönwetter.

Was für ein Wetterglück!

Beim Aufstieg zum Losn5 mit Jodeln & Märchen im Toten Gebirge war es noch regnerisch. Kaum aber, dass wir die steilsten Anstiege hinter uns gebracht hatten kam die Sonne heraus.

Mittwoch, 25. Juli 2012

So einen Juli-Morgen

könnte es ruhig öfter geben. Vor dem Haus glitzert in der Nachbarwiese der Tau. Rechts wölbt sich der »Zuckerhut« in die Sonne. In der Bildmitte ragt die Falkenmauer, das Almtaler Materhorn, fast unscheinbar auf. Das verspricht einen der wenigen sonnigen Juli-Tage dieses Jahres.

Dienstag, 24. Juli 2012

Über den Traunsee

geht heute nachmittag ab 15 Uhr wieder die Fahrt mit dem Sagen~Schiff. Zu hören gibts Überlieferungen vom und rund um den See. Die wesentlichste Sage ist natürlich die vom Riesen Erla und der Nixe Blondchen. Für die Nixe baute der Riese Schloß Ort und meisselte das Gesicht der Nixe, genauer die Umrisse des Gesichts, in den Erla-Kogel. Am Foto ist das Gesicht am höchsten Berg in der Mitte des Bildes zu sehen: Die Nixe liegt am Rücken. Das Gesicht schaut zum Himmel. Der höchste Berggipfel ist ihr Haarschopf. Links darunter ist scherenschnittartig der Umriss des Gesichts mit der zierlichen Nase zu sehen. Am Freitag, dem 31. August, steht übrigens eine Märchen~Fahrt zum vollen Mond über den Traunsee am Programm. Infos dazu gibts bei der Traunseeschifffahrt.

Freitag, 20. Juli 2012

Eine Auffrischung ist immer gut!

»Die Zauberflöte ~ Das Märchen« gab‘s in den letzten Jahren immer wieder einmal zu hören. Musikalisch sind die oberösterreichischen Bläsersolisten Großmeister. Trotzdem: Die originalen Partituren von Joseph Heidenreich (1753 - 1821) einmal durchzuspielen und die Geschichte der Mozart-Oper nach dem Libretto von Emanuel Schikaneder einmal durchzuerzählen tut schon gut - und ist auch wirklich ein Vergnügen. Öffentlich ist »Die Zauberflöte ~ Das Märchen« heute abend ab 20 Uhr bei den Salzachfestspielen im bayerischen Laufen zu hören. Wegen dem Regenwetter müssen wir wohl von der grandiosen Freiluftatmosphäre vorm Mozartschloss Triebenbach in die Salzachhalle ausweichen. Und für alle die nicht hinkommen können gibts bei unter www.maerchenerzaehler.at ja auch die CD.